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Beschreibung
Seit dem 01.09.2005 wird vom Förderverein
Roma e.V. – finanziert vom Jugend- und Sozialamt Frankfurt am Main und der
Stiftung Pro Region der Fraport AG – in Frankfurt am Main das Projekt
„Berufliche Bildung, schulische Qualifikation und Erwerbstätigkeit für
Roma-Jugendliche und junge Erwachsene“ durchgeführt. Dieses Projekt ist die direkte Fortführung des von
Juni 2003 bis Juni 2005 erfolgreich umgesetzten Equal-Projekts
„Orientierung, Qualifizierung und Beschäftigung“.
Maßgebliches Ziel dieser Initiative ist es, die
Beschäftigungsfähigkeit der Zielgruppe zu verbessern und damit zum Abbau
von Diskriminierung und Ungleichbehandlung auf dem Arbeitsmarkt
beizutragen. Der Teufelskreis von mangelnder Qualifikation,
Arbeitslosigkeit und Straffälligkeit soll durchbrochen und eine adäquate
Alternative in den Bereichen schulische und berufliche Bildung geschaffen
werden. Die Projektteilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, für ihre
eigene Existenz und die angeschlossener Familienmitglieder sorgen zu
können.
Der Förderverein Roma bringt insbesondere die Kenntnisse im
sozialpädagogischen Bereich durch seine Vermittlungsfunktion, den Einsatz
von muttersprachlichen pädagogischen MitarbeiterInnen und sein
Erfahrungspotential in das Projekt ein. Das Projekt im Sektor
Berufsorientierung für Roma-Jugendliche kann nur dann erfolgreich sein,
wenn die Inhalte die Betroffenen überzeugen, wozu vor allem die
Kommunikation mit und die Begleitung von den Jugendlichen und den Eltern
als auch die enge Kooperation mit externen Partnern notwendig sind.
Durchführung
Das Projekt wendet sich an 15 Jugendliche und junge Erwachsene
zwischen 16 und 25 Jahren, zum Teil Roma aus Rumänien, die meist seit über
zehn Jahren in Frankfurt am Main leben.
Der Projektrahmen umfasst Kurssystem, Schulbesuch und Praktika gem.
Wochenplan:

Kurssystem:
Der Förderverein Roma beschäftigt in den Sektoren Computer und
Handelslehre Fachpersonal, einen Handelslehrer und einen Computerfachmann
(Diplom Webdesigner), die Montag bis Mittwoch nachmittags à 2 Stunden
(Handelslehre nur 14tägig) adäquate Kurse anbieten. Parallel zum
Handelskurs findet für schwächere SchülerInnen ein Nachhilfekurs statt.
Schulbesuch:
Extern ergänzt sich das Angebot durch einen ausschließlich von
Roma-Jugendlichen besuchten Kurs zur Erlangung des Hauptschulabschlusses
bzw. einem Alphabetisierungskurs, durchgeführt von der Lehrerkooperative
an drei Vormittagen (Mo-Mi) à 5 Stunden.
Praktika:
Der praktische Sektor gibt den Jugendlichen durch die Wahrnehmung von
Praktika in verschiedenen Bereichen eine Orientierung im Sinne der
inhaltlichen und formalen Organisation von Erwerbsarbeit. Diese
Orientierungsphase dient darüber hinaus zur Konkretisierung von Berufs-
bzw. Ausbildungswünschen. Die Praktikumsstellen kommen über trägereigene
Vermittlung oder über Kontakte durch die Gesellschaft für Jugendarbeit (gjb)
zustande. In letzterem Fall schlägt der Förderverein in Absprache mit den
Jugendlichen vor, welche Personen in welchem Bereich in Form von Praktika
eine berufliche Orientierung erfahren. Die Ausrichtung an den Fähigkeiten
und Fertigkeiten der jungen Roma sowie an deren individueller
Interessenslage als auch den traditionellen Hintergründen ist hierfür
unabdingbare Voraussetzung. Die vorgeschlagenen Bereiche umfassen unter
anderem Einzelhandel, Kindergarten, KFZ, Schreinerei, und Friseur.
Individuelle Module für Teilnehmer mit Hauptschulabschluss:
Teilnehmer, die bereits einen Hauptschulabschluss haben, werden
weiterqualifiziert mit dem Ziel, einen Ausbildungsplatz zu erhalten
(Wirtschafts- und Computerkurs, Bewerbungstraining,
Ausbildungsplatzrecherche, berufsorientierende und -qualifizierende
Praktika usw.). Diejenigen, die in weiterführende Qualifizierungsmaßnahmen
oder reguläre Ausbildungen vermittelt werden konnten, werden weiterhin
begleitet und beraten sowie pädagogisch und muttersprachlich betreut.
Bisherige Durchführung und innovative Veränderungen
Teilnehmerstruktur:
Zu Beginn des Projekts am 01.09.2005 hatten sich 17 Jugendliche und junge
Erwachsene, angemeldet, darunter auch drei TeilnehmerInnen, die bereits
einen Hauptschulabschluss hatten und nun perspektivisch einen
Ausbildungsplatz haben wollten. Innerhalb der ersten Wochen sind ebendiese
TeilnehmerInnen jedoch nach und nach wieder ausgetreten, die
Teilnehmerzahl pendelte sich auf die beabsichtigten 15 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer ein. Ende 2005 sind 8 junge Männer und 7 junge Frauen im
Projekt, wovon 11 TeilnehmerInnen – 6 Mädchen und 5 Jungen – mehr oder
weniger von Anfang an dabei waren.
In den ersten vier Monaten sind insgesamt sieben TeilnehmerInnen –
darunter nur ein Mädchen – aus dem Projekt ausgestiegen, bei drei
Interessenten hatte sich bereits im Anmeldungsgespräch oder kurz nach der
Anmeldung herausgestellt, dass sie an dem Projekt nicht teilnehmen wollen
oder können. Drei der sieben Aussteiger hatten den Hauptschulabschluss und
fühlten sich in dem Projekt nicht passend untergebracht; vor allem
diejenigen TeilnehmerInnen, die bereits in der ersten Projektphase
teilgenommen hatten, wollten nicht schon wieder – wie in den vergangenen
zwei Jahren – die Schule besuchen und Praktika absolvieren ohne dafür
wenigstens geringe Sicherheiten zu erhalten, insbesondere hinsichtlich
eines besser abgesicherten Aufenthalts. Die restlichen vier Aussteiger
sind aus Krankheitsgründen, wegen Geldproblemen, mangelnder Disziplin
sowie anderer Perspektiven selbst ausgestiegen oder ausgeschlossen worden.
Kurz vor Weihnachten 2005 mussten weitere zwei Teilnehmer – ein Junge und
ein Mädchen – wegen Missachtung der Absprachen aus dem Projekt
ausgeschlossen werden, so dass wir zum Jahreswechsel leider nur 13
Teilnehmern verzeichnen können.
Die Motivation der TeilnehmerInnen hat sich im Laufe der ersten vier
Monate verbessert. Vor allem bei denjenigen TeilnehmerInnen, die nie oder
vor langer Zeit eine Schule besucht haben, war zunächst eine Blockade
sowohl gegenüber regelmäßigem Schulbesuch allgemein als auch hinsichtlich
der Lerninhalte im speziellen vorhanden. Mit zunehmendem Vertrauen wuchs
die Akzeptanz für das Projekt und seine Inhalte, die Teilnehmer haben sich
vermehrt geöffnet und konnten positive Lernerfahrungen machen, was sich
wiederum positiv auf die Motivation ausgewirkt hat. Die diesbezüglichen
Rückmeldungen der Lehrer sind – interessanterweise insbesondere
hinsichtlich der schwächeren Schüler mit keiner oder wenig Schulerfahrung
– übereinstimmend positiv.
Kurssystem:
Der Computerkurs hatte sich schon in der ersten Projektphase
bewährt und wird auch im laufenden Projekt sehr erfolgreich zweimal in der
Woche von 15-17 Uhr angeboten. Hier werden wesentliche, für die heutige
Zeit unabdingbare Kenntnisse der Informations- und
Kommunikationstechnologie vermittelt. Dieser Erfolg liegt nicht zuletzt
daran, dass auf den ausschließlich für die Projektteilnehmer bestimmten
Computerraum mit zehn in der ersten Projektphase angeschafften Computern
zurückgegriffen werden konnte. Der 14tägig stattfindende
Handelslehrekurs, der in der ersten Projektphase wegen schwerer
Krankheit des Lehrers und zu komplexer Inhalte eingestellt werden musste,
konnte nun wieder aufgenommen werden. Der Lehrer ist wieder einigermaßen
genesen, gleichzeitig werden die Inhalte möglichst praxisnah vermittelt.
Sehr schwache Schüler werden aus dem Handelskurs herausgenommen und
erhalten stattdessen parallel einen Nachhilfekurs, in dem die
Brücke geschlagen wird zwischen bisher geringen schulischen Kenntnissen
und den Anforderungen des im Projekt integrierten Schulunterrichts.
Schulbesuch:
An drei Vormittagen (Mo.-Mi.) à 5 Stunden findet der Schulunterricht durch
die Lehrerkooperative statt. Die räumliche und personelle Situation ist
gegenüber der ersten Projektphase deutlich verbessert: Es konnten eigene
Unterrichtsräume gefunden und die aufgrund der enormen Heterogenität im
Kenntnisstand deutlich gewordene Notwendigkeit der Teilung der Gruppe in
eine Hauptschul- und eine Fördergruppe konnte durchgängig vorgenommen
werden. Dies steigert nicht nur die Effektivität durch die kleinere und
homogenere Lerngruppe, es hat sich auch insofern als wichtig erwiesen, als
die Teilnehmer sich – anders als in der ersten Projektphase – vorher nicht
oder kaum kannten und viel Unruhe durch die Konstituierung einer Gruppe
entstanden ist.
Praktika: Die Wahrnehmung von Praktika an zwei Tagen (Do.+Fr.) in
der Woche – zur beruflichen Orientierung im Sinne der inhaltlichen und
formalen Organisation von Erwerbsarbeit – ist zu Beginn des Projekts nur
sehr langsam angelaufen. Wie auch in der ersten Projektphase zeigen sich
auch diesmal bei den mehrheitlichen Neueinsteigern gerade in diesem
Bereich die größten Probleme und Ängste der TeilnehmerInnen und ihrer
Familien. Gleichzeitig wirkt sich die schlechte Konjunktur deutlich auf
den Erfolg der Praktikumsakquise aus. Trotz hohen Aufwands wurden kaum
Betriebe gefunden, die bereit waren, Praktikanten im Rahmen des Projekts
anzunehmen. In den ersten vier Monaten konnten nur vier TeilnehmerInnen –
zwei Jungs und zwei Mädchen – in ein Praktikum vermittelt werden. Zwei
davon wurden nach der vorgeschlagenen Dauer von 3 Monaten formgerecht und
im Sinne der Berufsorientierung sinnvoll beendet. Eines wurde wegen
beidseitiger Unzufriedenheit einvernehmlich zwei Wochen vor Ablauf der
Praktikumsdauer beendet und eines läuft noch immer.

Sämtliche bisherigen Praktikumsstellen wurden nicht über
Kontakte durch die Gesellschaft für Jugendarbeit (gjb), sondern vielmehr
durch trägereigene Vermittlung unter Beteiligung der
ProjektteilnehmerInnen selbst gefunden, teilweise aufgrund von alten
Kontakten, teilweise in Form des „Abklapperns“ von entweder
berufsspezifischen oder wohnraumnahen Betrieben durch die Praktikanten
gemeinsam mit der sozialpädagogischen Betreuung des Trägers.
Wegen des schlechten Erfolgs bei der Praktikumsakquise wurde in den
letzten Wochen des Jahres 2005 eine Offensive gestartet. Es wurden Profile
der einzelnen TeilnehmerInnen erstellt und mit diesen wurden vorhandene
Kontakte nochmals persönlich angesprochen und um Mithilfe gebeten. Gegen
Ende des Jahres zeichnet sich ab, dass Dank intensiver Suche und
Kooperation die vorhandenen 4 Praktikumsplätze um zusätzliche 9
Beschäftigungsmöglichkeiten erweitert werden.
Freizeitprogramm:
Die starke Unruhe in der Gruppe und die Schwierigkeit einzelner, ihren
Platz zu finden, hat deutlich gemacht, wie wichtig Anstöße zur positiven
Gruppenbildung und zur Stärkung des Wir-Gefühls sind. Durchgeführt werden
konnte bisher nur eine gemeinsame Schmückaktion im Rahmen der
Weihnachtsfestvorbereitungen. Die geplante Einführung von gemeinsamem
Sportunterricht scheiterte bisher an geeignetem Raum, da die Sporthalle
der Herderschule an dem zur Verfügung stehenden Termin bereits belegt ist.
Neben der Suche nach anderen verfügbaren Sporthallen wird auch in Bezug
auf sonstige Freizeitaktivitäten, wie gemeinsames Kegeln oder im Sommer
eine Kanutour, recherchiert.
Meilensteine:
Wichtig war vor allem die Zusage der Stiftung Pro Region der Fraport AG,
das Projekt finanziell zu unterstützen. Nach vielen Absagen
verschiedenster Stiftungen ermöglichte die Zusage von Pro Region endlich
die Auszahlung des so genannten Mehrbedarfs an die Projektteilnehmer – 1,
50 Euro pro abgeleistete Projektstunde. Dies hat sich als erstaunlich
wichtig für die Motivation der Teilnehmer herausgestellt, vor allem im
Hinblick auf das Absolvieren von Praktika, aber auch für die Akzeptanz der
Eltern, ihre Kinder für das Projekt freizustellen, obwohl sie die Normen
und Werte einer Schul-/Berufsbiographie nicht unbedingt teilen.
Bemerkenswert ist nach wie vor die Motivation, mit der die Jugendlichen im
Projekt mitarbeiten, obwohl die meisten von ihnen durch die Teilnahme
keinerlei Perspektive eröffnet bekommen, im Gegenteil, immer mit der
Abschiebung rechnen müssen und eine Zukunft z.B. in Rumänien für sie nach
wie vor keine Perspektive darstellt. Vor allem hervorzuheben ist auch der
Erfolg, bisherige Schulverweigerer motiviert und zur dauerhaften Teilnahme
gebracht zu haben.
Öffentlichkeitsarbeit:
Innerhalb der ersten drei Monate wurde das Projekt von zwei verschiedenen
Organisationen als so genanntes „Best Practice“ Projekt im Hinblick auf
die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit und die ökonomische Integration
von Roma in Deutschland aufgesucht – zum einen für eine diesbezüglichen
Expertise im Auftrag des Berliner Senats, zum anderen im Rahmen des von
der Antidiskriminierungsstelle der Europäischen Kommission geförderten
europäischen Forschungsprojekts „RomEco – Roma and the Economy“. Die
entsprechenden Publikationen stehen noch aus.
Probleme und Schwierigkeiten:
Die mangelnde Perspektive, verursacht durch die fehlende Absicherung
des Aufenthalts einiger TeilnehmerInnen, ist nach wie vor das größte
Problem innerhalb des Projekts. Diverse Androhungen der Abschiebung in das
so genannte Herkunftsland, auch wenn die Person in Deutschland geboren
und/oder fast das gesamte Leben hier verbracht hat, also hier sozialisiert
ist, bringen immer wieder Unruhe und Resignation in die Gruppe. Darüber
hinaus würde sich die Rekrutierung neuer TeilnehmerInnen leichter
gestalten, wenn an die Teilnahme eine – zumindest gewisse – Sicherheit
geknüpft wäre. Wie sollen Sinn und Zweck von Bildung, konkret von
Schulbesuch und Praktika, vermittelt werden, wenn die hierfür
aufzubringende z. T. erhebliche Energie nicht wenigstens durch etwas
Sicherheit und eine zumindest mittelfristige Perspektive belohnt wird?
Besonders deutlich wird die Unhaltbarkeit dieser Situation in Gesprächen
mit TeilnehmerInnen der ersten Projektphase, die zwei Jahre schwer
gearbeitet haben und bis heute keinerlei rechtlichen oder sozialen
Vorteile daraus ziehen konnten. Der unsichere Aufenthaltsstatus der
TeilnehmerInnen konterkariert die Bemühungen des Projekts, durch
Schulkenntnisse und Praxiserwerb eine Perspektive für die eigene Existenz
aufzubauen. Eine Perspektive in Rumänien können sich die TeilnehmerInnen
grundsätzlich nicht vorstellen, sie sind in Deutschland aufgewachsen und
sozialisiert, hier wollen sie Leben und Arbeiten und dafür sind sie
bereit, sowohl Zeit als auch Energie zu investieren.
Bei denjenigen Teilnehmern, die einen gesicherten Aufenthalt haben,
handelt es sich meist um langjährige Schulverweigerer, denen zum einen der
Wiedereinstieg in das schulische Lernen sehr schwer fällt, die zum anderen
häufig Probleme damit haben, sich selbst und der Gruppe ihre geringen
Schulkenntnisse einzugestehen. Hinzu kommt, dass sowohl in der eigenen
Familie als auch im weiteren sozialen Umfeld eine enorme Skepsis gegenüber
schulischer und beruflicher Bildung besteht, da keine positiven
Erfahrungen in dieser Hinsicht gemacht wurden. Hier muss sensibel
Interesse geweckt und Überzeugungsarbeit sowohl bei den TeilnehmerInnen
als auch den Familien geleistet werden, damit schulische und berufliche
Bildung trotz aller Schwierigkeiten positiv wahrgenommen wird und die zur
weitergehenden Motivation notwendigen Erfolgserlebnisse gemacht werden
können.
Fazit:
Durch die Vermittlung von Schulkenntnissen – von Grundwissen in Lesen,
Schreiben und Rechnen bis hin zum Hauptschulabschluss –, von heutzutage
unabdingbaren Computerkenntnissen sowie von Arbeitssozialisation und
geregelten Strukturen ist die Nachhaltigkeit des Projekts gewährleistet.
Eine enge sozialpädagogische Betreuung, vor allem durch den
muttersprachlichen Mitarbeiter, hat sich dabei als unabdingbar erwiesen,
da immer wieder Probleme auftauchen, die die Begleitung der Jugendlichen
und der Eltern als auch die enge Kooperation mit externen Partnern
notwendig machen. Die Zielsetzung des Projekts, einen möglichst breiten
Zugang zu Ausbildung und Beruf zu erreichen, wird von den Jugendlichen
rückhaltlos befürwortet.
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