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Förderverein
Roma e. V.

Aktuelles

  • Zentralrat der Jenischen in Deutschland

    Jenische fordern Anerkennung als nationale Minderheit

    Der Zentralrat der Jenischen in Deutschland fordert die Anerkennung als fünfte nationale Minderheit neben Dänen, Friesen, Sorben, Sinti und Roma. Er möchte die Anerkennung ihrer Sprache, Kultur und Geschichte.
    Viele Jenische wurden während der NS-Herrschaft als Landfahrer und _Asoziale verfolgt, zwangssterilisiert und ermordet. Die Zahl der Opfer ist unbekannt. Nur wenige Wissenschaftler*innen haben dazu geforscht. Die Überlebenden wurden vom Staat meist nicht anerkannt und bekamen keine Entschädigung. MiGAZIN

  • Stellungnahme des BundesRomaVerband

    Aufarbeitung des Unrechts an Sinti* und Roma* nach 1945

    Der Bundes Roma Verband begrüßt die Einsetzung der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des Unrechts an Sinti und Roma in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR nach 1945. Zugleich fordert der Verband, dass die Perspektiven migrantischer Roma* mit einbezogen werden: Die Zweite Verfolgung umfasst auch die Folgen der unzureichenden Anerkennung des europaweiten Genozids, die weitgehende Ausblendung von Roma aus Reparations- und Entschädigungsprozessen sowie die spezifischen Formen rassistischer Ausgrenzung …

    Stellungnahme zur Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des Unrechts an Sinti und Roma nach 1945. Der FV Roma e.V. und zahlreiche weitere Gruppen unterstützen die Stellungname.

    MIA e.V. begrüßt die Aufarbeitung des Unrechts an Sinti* und Roma* Pressemitteilung

  • FV Roma kritisiert Auflösung des Dezernats für Diversität

    Eine falsche politische Entscheidung

    Der FV Roma kritisiert, die Überführung des Dezernats für Diversität in den Bereich Klima, Umwelt und Frauen und die beabsichtigte Abwahl der bisherigen Dezernentin Frau Eskandari-Grünberg. Der Verein betrachtet dies als ignorant und falsches politisches Zeichen.

    Mit der faktischen Auflösung des eigenständigen Dezernats für Diversität und der damit verbundenen Entlassung der Dezernentin werden die Rechte von Minderheiten und deren Realisierung in der politischen Administration der Stadt Frankfurt erheblich an Bedeutung verlieren.

    Pressemitteilung des Förderverein Roma e.V.

  • Rom e.V.

    Bleibeperspektiven in Köln

    Der Caritasverband , das Diakonische Werk, der Kölner Flüchtlingsrat und der Rom e.V. sorgen sich um die Existenz des in jeder Hinsicht erfolgreichen Programms Bleibeperspektiven in Köln. Das Projekt wird medial und politisch in polemischer Form angegriffen. Dabei geht es um die „Coesfeld Liste“, die 500 Menschen aus dem Westbalkan zur Abschiebung vorschlägt. Die meisten dieser Menschen haben eine Roma-Familiengeschichte.
    Dagegen haben Rom e.V. und die anderen Träger des Programms einen offenen Brief veröffentlicht.

  • Gedenken

    82. Jahrestag der Vernichtung von über 4000 Roma* und Sinti* im KZ Auschwitz

    Zum 82. Jahrestag der Vernichtung von über 4000 Roma* und Sinti* im KZ Auschwitz fand eine Gedenkkundgebung an der Mahntafel in der Braubachstraße statt.
    Einladung und Rede des FV Roma

    Bei Europäischer Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma gibt es zahlreiche Informationen und Materialien zur Liquidierung des Zigeunerlagers in Auschwitz
    Der hessische Landesverband Deutscher Sinti und Roma lädt zu mehreren Gedenkveranstaltungen in Darmstadt ein.
    An den Holocaust an Sinti und Roma zu erinnern, ist heute wichtiger denn je Kommentar von Anna Mirga-Kruszelnicka von ERIAC in der FR

  • Fernsehfilm

    Junge Roma heute – zwischen Herkunft und Zukunft

    In dem 30-minütigen Fernsehfilm werden junge Roma* in Berlin mit der Kamera in ihrem Alltag begleitet. Er zeigt ein Stück von ihrem Leben und ihrem Engagement gegen Antiziganismus. ARD-Mediathek

  • Roma Center

    Gegen die Sicherheitslogik im Umgang mit prekarisierten Menschen

    Das Roma Center kritisiert, dass auf soziale Probleme zunehmend repressiv reagiert wird. Statt Menschen vor Armut, Rassismus und Ausgrenzung zu schützen, werden ihnen Leistungen gekürzt und ihre Kontrolle intensiviert. Als Beispiele nennen die Kolleg*innen das „Kompetenzzentrum zur Bekämpfung organisierten Leistungsmissbrauchs“ und neue Kooperationsstrukturen wie die GeKo in Nordrhein-Westfalen.
    Pressemitteilung: Roma Center warnt vor neuer Sicherheitslogik im Umgang mit prekarisierten Menschen

  • Notunterkunft am Eschenheimer Tor

    Die Lage der Roma-Migrant:innen verschlechtert sich

    Der FV Roma kritisiert die Schließung der Notunterkunft am Eschenheimer Tor. So unangemessen schon die Unterbringung in der U-Bahnstation war: Die Ersatzlösung Menschen bei sommerlicher Hitze nun in Zelten unterzubringen, ist völlig inakzeptabel. Sie ist Teil der allgemeinen antisozialen Kahlschlagspolitik.

    Pressemitteilung des Förderverein Roma e. V.
  • Alle starten in die Sommerferien …

    MIA Hessen und RIAS Hessen geben Hausaufgaben mit

    Seit zwei Jahren arbeiten MIA Hessen und RIAS Hessen gemeinsam gegen Antiziganismus und Antisemitismus, dokumentieren die Vorfälle und stehen den Betroffenen solidarisch zur Seite. Zum Ferienbeginn haben sie eine Zwischenbilanz gezogen und notwendige Konsequenzen im Bildungsbereich formuliert.
    Presseinformation der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Hessen (MIA Hessen) und der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIAS Hessen)

  • Antiziganismus

    Sicherheit für Roma* und Sinti*

    Die Angriffe auf Roma* und Sinti* auf allen Ebenen sind seit Jahren auf einem erschreckend hohen Niveau. Hier nur einige Beispiele:
    In Duisburg-Hochfeld läßt die Stadt regelmäßig sogenannte Problemimmobilien unter verschiedenen Vorwänden räumen – betroffen sind davon vor allem Roma*. Statt Schutz zu erhalten werden die Leute obdachlos. Zentrum für Kultur Hochfeld
    In München gab es am 15. Mai einen antiziganistischen Angriff mit Messern und Eisenstangen auf ein Arbeiterwohnheim, bei dem 4 Menschen aus Bulgarien verletzt wurden. dROMa
    Einen Tag später griff ein antiziganistischer Mob Fahrende im Landkreis Regensburg an. dROMa
    Im April beleidigte und demütigte eine Gruppe von AfD-Politiker*innen Roma* in Gelsenkirchen. dROMa

    Kelly Laubinger erklärt im Interview Warum Sinti* und Roma* sich in Deutschland nie sicher fühlen können.
    In den Communities wächst die Bedürfnis nach mehr Sicherheit. Auch auf dem Bundes Roma Kongress 2026 wurde darüber diskutiert, wie Strategien für mehr Sicherheit entwickelt werden können.