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Förderverein
Roma e. V.

Einsatz für die Rechte von Roma* und Sinti*

Seit über 30 Jahren

Der Förderverein Roma e. V. setzt sich seit über 30 Jahren für die Rechte aller im Rhein/Main-Gebiet lebenden Roma* und Sinti* und gegen jeden Antiziganismus ein. Er ist unabhängig von Parteien sowie von staatlichen und konfessionellen Einrichtungen. Seit seiner Gründung kämpft der Verein außerdem für die Anerkennung des Völkermords und gegen die Verdrängung der Verbrechen an Roma* und Sinti*.

Humanitäre Sprechstunden in Frankfurt für Menschen ohne oder mit ungeklärtem Krankenversicherungsschutz

Projekte

  • Schaworalle

    Mit der Kindertagesstätte Schaworalle betreiben wir Krabbelstube, Kita und Regelschule unter einem Dach. Außerdem bieten wir Mittagessen, Hausaufgabenhilfe und ein vielseitiges Freizeitprogramm. 80 bis 100 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 Monaten und 16 Jahren besuchen die Schaworalle und betrachten es auch als ihr zweites Zuhause.

  • Sozialberatung

    Unsere Sozialberatung unterstützt Roma-Familien vertrauensvoll in Alltag und Krisen. Seit sechs Jahren bietet die bundesweite »Roma-Sprechstunde« Orientierung und Hilfe. Wir begleiten bei sozialen Fragen, Bildungswegen und Familienangelegenheiten – individuell, lösungsorientiert und verlässlich.

  • Erwachsenenbildung

    Seit 2010 unterstützen wir Roma* und Sinti* über 25 Jahren in einem geschützten Lernraum dabei, ihre Fähigkeiten zu stärken und neue Perspektiven zu entwickeln. Unser Projekt verbindet grundlegende Bildungsangebote mit lebenspraktischer Unterstützung und individueller Begleitung im Alltag.

  • Berufsbildung für Jugendliche

    Die Vermittlung von Arbeitssozialisation sowie von schulischem Basiswissen bis hin zum qualifizierenden Hauptschulabschluss stehen im Mittelpunkt. Im Rahmen des Projekts erhalten die jungen Menschen berufliche Orientierung durch Praktika auf dem ersten Arbeitsmarkt. Diese werden von uns sozialpädagogisch eng betreut.

  • Jugendhilfe

    Unsere sozialpädagogische Begleitungund Betreuung unterstützt die Familien bei der Erziehung, der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen.

Aktuelles

  • FV Roma kritisiert Auflösung des Dezernats für Diversität

    Eine falsche politische Entscheidung

    Der FV Roma kritisiert, die Überführung des Dezernats für Diversität in den Bereich Klima, Umwelt und Frauen und die beabsichtigte Abwahl der bisherigen Dezernentin Frau Eskandari-Grünberg. Der Verein betrachtet dies als ignorant und falsches politisches Zeichen.

    Mit der faktischen Auflösung des eigenständigen Dezernats für Diversität und der damit verbundenen Entlassung der Dezernentin werden die Rechte von Minderheiten und deren Realisierung in der politischen Administration der Stadt Frankfurt erheblich an Bedeutung verlieren.

    Pressemitteilung des Förderverein Roma e.V.

  • Rom e.V.

    Bleibeperspektiven in Köln

    Der Caritasverband , das Diakonische Werk, der Kölner Flüchtlingsrat und der Rom e.V. sorgen sich um die Existenz des in jeder Hinsicht erfolgreichen Programms Bleibeperspektiven in Köln. Das Projekt wird medial und politisch in polemischer Form angegriffen. Dabei geht es um die „Coesfeld Liste“, die 500 Menschen aus dem Westbalkan zur Abschiebung vorschlägt. Die meisten dieser Menschen haben eine Roma-Familiengeschichte.
    Dagegen haben Rom e.V. und die anderen Träger des Programms einen offenen Brief veröffentlicht.

Roma* und Sinti* in Frankfurt

  • FV Roma

    Zur Situation von Roma* in Frankfurt

    Der Förderverein Roma arbeitet seit über 35 Jahren mit Roma und Sinti, hauptsächlich mit Roma Migrant:innen aus Osteuropa zusammen. Die Umsetzung von mit der Minderheit gemeinsam entwickelten Bildungsangeboten, die Verbesserung der sozialen Situation, das Engagement gegen rassistische Diskriminierung, Öffentlichkeits- und Informationsarbeit stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit.

    Flucht und Migration der nicht deutschen Roma Community beschreiben eine doppelte Form der Diskriminierung. Unter den Arbeitsmigrant:innen der 1950er Jahre waren auch Roma-Familien. …

  • Erinnerungspolitik

    Gedenktafeln zu NS-Verfolgung und Völkermord

    In Frankfurt erinnern mehrere Gedenktafeln an die Verfolgung und Ermordung von Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus. Sie markieren Orte wie das Gesundheitsamt, die Diesel- und Kruppstraße sowie den Hauptfriedhof. Die Tafeln machen Verbrechen sichtbar, benennen Täter*innen und Opfer und sind Orte des Gedenkens und der Mahnung.

Melde- und Informationsstelle Antiziganismus in Hessen (MIA Hessen)

Diskriminierung sichtbarer machen, Antiziganismus bekämpfen!

MIA ist eine zivilgesellschaftliche Melde- und Informationsstelle zum bundesweiten Monitoring von Antiziganismus. Wir sind als regionale Meldestelle für Hessen zuständig. MIA Hessen ist eine Kooperation des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma und des Förderverein Roma. Gemeinsam engagieren wir uns gegen Antiziganismus, für Sensibilisierung zum Thema und für gesellschaftliche Teilhabe. Mit MIA Hessen wollen wir antiziganistische Vorfälle, erfassen, dokumentieren und auswerten, um Diskriminierung in Hessen sichtbarer zu machen, um sie wirksamer zu bekämpfen.

Logo der Roma und Sinti Philharmoniker

Wir haben den Philharmonischen Verein der Roma und Sinti e. V. mitgegründet und zählen seitdem zu den zahlreichen Förderern dieses großartigen Projekts. Die Roma und Sinti Philharmoniker verstehen sich als Botschafter ihrer Kultur.