Förderverein Roma e.V.

Relaunch des Webauftritts des Förderverein Roma

Endlich ist es soweit: Demnächst gehen wir mit einem neuen, modernen und ansprechenden Webauftritt online!
Haben Sie noch etwas Geduld und seien Sie gespannt!

Versäumte Erinnerung? Rechtsextremer Bombenterror 1993–1996 in Österreich

Die Initiative Antifaschistisches Gedenken hat die Broschüre Versäumte Erinnerung? Rechtsextremer Bombenterror 1993–1996 vorgestellt. Darin wird die Bombenserie der Bajuwarischen Befreiungsfront Anfang der 1990er Jahre und ihr politischer Kontext dargestell. Ihren traurigen Höhepunkt hatte sie am 5. Februar 1995 in der Ermordung der vier Roma Josef Simon, Peter Sarközi, Erwin Horvath und Karl Horvath in Oberwart. dROMa

Die Autor*innen kritisieren auch den polizeilichen und medialen Umgang mit den Opfern des neonazistischen Terrors. Dieser erinnert an die Reaktionen in Deutschland auf die NSU-Morde und den antisemitischen Doppelmord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke durch ein Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann 1980 in Erlangen.

Einen unvollständigen Überblick zum Nazi-Terror nach dem 2. Weltkrieg liefert SWR2 Wissen in Rechtsterrorismus in Deutschland – Von der Nachkriegszeit bis heute
Eine ebenso unvollständige Liste der Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990 hat die Amadeu-Antonio-Stiftung zusammengestellt.

Antiziganismus und Wohnen

Roma* und Sinti* werden auf dem Wohnungsmarkt stark diskriminiert. Von der Bewerbung und dem Mietvertrag über rassistische Anfeindungen in der Nachbarschaft bis zu Streitigkeiten mit dem*der Vermieter*in und Kündigungen ziehen sich die antiziganistischen Vorfälle. 903 von ihnen in den Jahren 2022-2025 aus dem ganzen Bundesgebiet hat MIA analysiert.
Bericht Antiziganismus und Wohnen als pdf-Datei, MIA hat die Studie auf einer Veranstaltung in Berlin vorgetellt YouTube

Die Taz berichtet über Antiziganismus auf dem Wohnungsmarkt: In „Schrottimmobilien“ gedrängt

8. 4. - Welt Roma Tag

Zum Welt Roma Tag am 8.4.2026 gibt es eine Presseerklärung des Förderverein Roma. Der Aktionstag erinnert an den ersten internationalen Kongress 1971 in London, der die Initiativen für die Rechte der Roma* koordinierte und wichtige Impulse für die weltweite Roma-Bewegung gab.

Zum Internationalen Tag der Roma hat die Stadt Frankfurt wieder die Roma-Flagge am Römer gehißt. Website der Stadt Frankfurt, Rhein-Main-Verlag

Am 9. April haben Joachim Brenner und Timur Beygo im Club Voltaire über die Situation von Roma* und Sinti*  und zur Arbeit des FV Roma in Frankfurt berichtet. Die Veranstaltung wurde gefilmt und kann bei YouTube angesehen werden.

Ceija Stojka

Margarete „Ceija“ Stojka war eine herausragende romani Autorin und Künstlerin. Enzyklopädie des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in Europa

Das Kunstmuseum Wolfsburg würdigt ihre künstlerische und politische Arbeit mit der  Ausstellung Wir konnten nichts tun. Die Ausstellung und Ceija Stoijka werden in der arte-Mediathek kurz vorgestellt.

Die Stiftung Kai Dikhas präsentiert neben einer Biographie der Künstlerin auch zahlreiche ihrer Werke. Als Überlebende mehrerer Konzentrations- und Vernichtungslager beschreibt sie darin oft ihre Leidensgeschichte. Ebenso thematisiert sie in ihren Bildern,  wie in ihren Schriften, die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti*.

Unsere Kita "Schaworalle" sucht dringend neue Räume

Hinweise auf geeignete Räume bitte an: Kindertagesstätte Schaworalle, Stoltzestr. 14-16, 60311 Frankfurt am Main oder an info@schaworalle.de
Text zur Raumstuation von Schaworalle als pdf und einen Bericht in der FR vom 17.2.2025

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Humanitäre Sprechstunden in Frankfurt

für Menschen ohne oder mit ungeklärtem Krankenversicherungsschutz.